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Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 16. Januar 2007

Bauerregeln

Ja, Bauernregeln sind schon etwas interessantes. Stimmen sie nun oder nicht? An dieser Stelle werde ich für jeden Monat einige Regeln präsentieren und Sie können selber kontrollieren ob sie nun tatsächlich dem aktuellen Wetter entsprechen oder eben nicht.

Doch zuerst etwas Allgemeinwissen über die Bauernreglen. 

wetterfroesch_2Bauernregeln sind meist in Reimform gefasste alte Volkssprüche über das Wetter und die Folgen für die Landwirtschaft, z.B. Mai kühl und nass füllt dem Bauer Scheun und Fass.

Bauernregeln sind aus Beobachtung nacheinander folgender Umstände entstanden und wurden über Generationen weitergegeben. Eine Bauernregel versucht, aus bestimmten Wetterlagen Vorhersagen und Rückschlüsse auf später kommende Ereignisse zu treffen.

Die meisten befassen sich mit der mittelfristigen Wettervorhersage, zum Beispiel ausgehend vom Wetter oder anderen natürlichen Ereignissen an bestimmten Lostagen eines Monats oder dem Wetter eines ganzen Monats. Auch der Bezug auf Wetterboten ist weit verbreitet.

Früher war die vorherrschende Lehrmeinung, dass Bauernregeln nur selten richtig liegen. Als man aber Ende des 20. Jahrhunderts begann, sie statistischzu überprüfen und dabei auf das Entstehungsgebiet der jeweiligen Regelachtete, stellte man fest, dass Bauernregeln als Erfahrungswerterelativ häufig zutreffen. Wie der Meteorologe Jörg Kachelmannim Jahr 2004 mehrfach in Fernsehinterviews zu bedenken gab, muss dieEntstehungszeit jeder Regel und eine eventuelle Verschiebung des Kalendariums seither in Betracht gezogen werden - denn die Einführung des Gregorianischen Kalendershat viele alte Bauernregeln "aus dem Tritt gebracht". Berücksichtigeman dies jedoch, seien viele regionale Regeln von erstaunlicherZuverlässigkeit.

Januar

Ist der Januar feucht und lauf, wird das Frühjar trocken und rau.


Ist der Antoni (17. Januar) die Luft ist klar, gibts ein trockenes Jahr.


Februar

Friert es nicht im Hornung ein, wirds ein schlechtes Kornjahr sein.


Besser im Hornung frieren als in der Sonn spazieren.


März

Märzennebel, in 100 Tagen Regen bringen.


Wenn's auf kahle Bäume wittert, kommt noch Kälte angeschlittert.
Weht's aus Ost bei Vollmondschein, stellt sich strenge Kälte ein.

April

Der April ist ein launischer Gesell, bald ist er trüb, bald ist er hell


Der heilige Ambrosius (4.April) schneit oft dem Bauer auf den Fuss. 
Wind, der von Ostern bis Pfingsten regiert, im ganzen Jahr sich nicht verliert. 

Mai

Der Mai in der Mitte, hat für den Winter stets eine Hütte.


Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei. 
Regnet's am ersten Maientag, viel Früchte man erwarten mag. 

Juni

Nordwind im Juni, weht Korn und Wein ins Land


Regnet's am Mäderlitag (8.Juni), so regnet's 21 Tag. 
Der Kuckuck kündet teure Zeit, wenn er nach Johanni (24.Juni) schreit

Juli

Dreht zweimal sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an.


Nun in der Juli-Glut wird der Obst und Wein dir gut.


Sieben Brüder (10. Juli) Regen, bringt weder Nutzen noch Segen.


Ist zu Jakobi (25. Juli) hell und warm, macht zu Weihnachten der Ofen warm.


August

Bläst im August der Wind auf Nord, dauert das gute Wetter fort.


Ostwind bring Heuwetter, Westwind bring Krautwetter, Südwind bringt Hagelwetter und Nordwind bringt Hundewetter.


An Augustin (28.Aug.) geh'n die warmen Tag dahin.


September

Einer Traub' und einer Geiss, wird's im September nie zu heiss.


In Septembernebel, seh ein Zeichen von viel Winterschnee.


Nebelt's an St. Kleophas (25.9.) wird der ganze Winter nass.


Oktober

Ziehen die Wolken dem Wind entgegen, gibt's am andern Tage regen.


Ein kalter Oktober den Bauern freut, es bringt den bösen Raupen Leid. 
Regnets an St. Dionys (9.Oktober) wird der Wintr nass gewiss.

November

November tritt oft hart herein, doch muss nicht viel dahinter sein. 


Kommt Wind vor Regen, ist wenig daran gelegen. 
Wirft herab Andreas (30.Nov.) Schnee, tut's dem Korn und Weizen weh.

Dezember

Dezember mild mit vielem Regen, ist für die Saaten keine Seegen. 


Glatter Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde.


Dezember kalt mit Schnee, gibt Korn auf jeder Höh. 


Bildquelle: Muotathaler Wetterschmöcker, www.kontrast.ch

 
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