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Mittwoch, 16. April 2014
 
 
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Ursprung der Namensgebung der Schweiz

Der Name "Schwyz" geht möglicherweise auf einen alemannischen Stammes- oder Heerführer namens Suito zurück. Dieser soll sich, so die Legende, mit seinen Leuten am Fuss des Mythen-Gebirges niedergelassen haben. Die Talleute von Schwyz begründeten später mit jenen aus Uri, Ob- und Nidwalden den Bund der Waldstätte und damit die Eidgenossenschaft. In den Kriegen, welche die alten Eidgenossen gegen die Habsburger führten, spielten die Schwyzer Truppen eine wichtige Rolle. Zudem hatten die Schwyzer eine grosse Bedeutung für das europäische Söldnergeschäft. Nach der Schlacht bei Sempach von 1386, in welcher die Eidgenossen das übermächtige Heer Herzog Leopolds besiegten, wurde der Name "Swiz" oder "Sweiz" legendär: Die deutschen und österreichischen Chronisten bezeichneten nun alle Eidgenossen so. Das erste schriftliche Zeugnis dafür stellt ein Rechtsdokument König Sigismunds aus dem Jahr 1415 dar, in welchem von "Schweizern" die Rede ist und die Glarner gemeint sind.

helvetien

Bild: Stadt- und Universitätsbibliothek Bern

 Den Mitgliedern der Eidgenossenschaft missfiel dieser Sammelname, und sie benutzten ihn nicht. Mit dem Schwabenkrieg von 1499 wendete sich das Blatt. Die als "Schweizer" beschimpften Eidgenossen fingen nun in trotzigem Stolz an, sich selbst als Schweizer zu bezeichnen. Offiziell benutzten sie jedoch weiterhin den Begriff "Eidgenossen".

Im 18. Jahrhundert begann der Chronist Johannes von Müller damit, die Eidgenossen "schweizerische Eidgenossen" zu nennen. 1803 wurde dieser Begriff in der Mediationsverfassung erstmals amtlich gebraucht. Die Bezeichnung "Helvetische Republik" - so hatte Napoleon 1798 das erste gesamteidgenössische Staatswesen genannt - wurde ersetzt durch den Namen "Schweizerische Eidgenossenschaft".

Der Begriff "Helvetier" wurde im 17. und 18. Jahrhundert von gebildeten Kreisen aufgenommen, die von der Antike begeistert waren. Mit dem Namen "Helvetier" wurde in der Antike ein keltischer Stamm bezeichnet, der auf dem Gebiet der Schweiz gelebt hatte.

Der Begriff "Schweiz" verdrängte "Helvetien" nicht ganz. Nach der Bundesstaatsgründung 1848 wurde die lateinische Bezeichnung "Confoederatio Helvetica" auf amtlichen Dokumenten, auf Münzen und Siegeln eingeführt. Auf diese Weise wurde die Gleichbehandlung der vier Landessprachen garantiert. Die Abkürzung CH wurde 1909 im internationalen Abkommen über Autokennzeichen geprägt und bürgerte sich schliesslich als Kürzel für die Schweiz und Schweizer Produkte ein.

Quelle: Das schweizerische Bundesarchiv

 
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