| Bevölkerung der Schweiz heute |
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Daten der Schweizer Bevölkerung / Stand 2006, MärzErgänzend zur aktuellen Wissenswert-Ausgabe Nr. 4/2006 in welcher die Bevölkerungsentwicklung im Mittelalter beleuchtet wird, habe ich ich einen Überblick über wichtige Entwicklungen und Zahlen aus heutiger Sicht zusammengestellt. Die nachfolgenden Grafiken, Zahlen und Statistiken sind nur eine kleine Auswahl der in grossem Umfang vorhandenen Daten.
DieBevölkerungsdichte in der Schweiz, berechnet aus Einwohnerzahl (7,13 Mio.) und Fläche (41'000 km²),ergibt 173 Einwohner pro km². Diejenige von Österreich - ein vergleichbares Gebirgsland - beträgt nur 97 Einwohner pro km², ist also nur etwas mehr als halb so hoch wie diejenige der Schweiz. Betrachtet man nur das schweizerische Mittelland, so ergibt sich eine Dichte von 460 E/km². Die Schweiz ist eines der dichtest bevölkerten Länder nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt.
Quelle: ECOPOP (Vereinigung "Umwelt und Bevölkerung") ist eine
Umweltorganisation. Ihr Anliegen: die Lebensgrundlagen und die Lebensqualität in der
Schweiz auch für kommende Generationen erhalten.
Übersicht
Bevölkerungswachstum: Seit
Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich die Bevölkerung der Schweiz mehr
als verdoppelt: von 3,3 Millionen (1900) auf 7,4 Millionen (2004). Seit
den 80er Jahren übertrifft der Wanderungszuwachs den Geburtenüberschuss
deutlich.
Fauen und Männer: Frauen
leben länger als Männer, und dieser Unterschied hat sich im Laufe des
letzten Jahrhunderts noch verschärft. Mit der demografischen Alterung
nimmt deshalb im schweizerischen Bevölkerungsteil der Anteil der Frauen
zu.
Heiraten, Geburten: Die
Eheschliessungen sind seit 1970 von 7,6 pro 1000 Einwohner auf 5,3
(2004) zurückgegangen. Auch die Anzahl Kinder pro Frau hat weiter
abgenommen.
Ausländische Bevölkerung:
Im europäischen Vergleich hat die Schweiz mit 21,8% einen der höchsten
Ausländeranteile (2004). Gründe sind neben der Wirtschaftsstruktur und
der Kleinstaatlichkeit auch die zurückhaltende Einbürgerungspraxis.
Nahezu ein Viertel der ausländischen Staatsangehörigen ist hier geboren
und gehört zur zweiten oder sogar dritten Ausländergeneration.
Wandel der Lebensformen:
Mit der abnehmenden Heirats- und der steigenden Scheidungsneigung sind
die Formen des Zusammenlebens vielfältiger geworden. Stark zugenommen
haben Ein-Eltern-Haushalte und Konsensualpaare. Ein wichtiger Faktor
ist auch die wachsende Erwerbsneigung verheirateter Frauen.
Quelle: Bundesamt für Statistik
Wichtige Kennzahlen aus dem Jahre 2005
Bevölkerungswachstum und Bestand
Die oben aufgeführten Grafiken, Zahlen und Statistiken sind nur eine kleine Auswahl der in grossem Umfang vorhandenen Daten. |
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