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Mittwoch, 23. April 2014
 
 
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Willhelm Tell - Die Geschichte

Durch die Erschliessung des Gotthardpasses zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde das Gebiet der heutigen Zentralschweiz politisch höchst bedeutungsvoll. Im Jahre 1231 erhielt Uri einen kaiserlichen Freiheitsbrief und unterstand damit unmittelbar dem Kaiser. Die Herzöge von Habsburg und auch der Kaiser wollten jedoch ihren Einfluss in Uri verstärken.

Gegen Ende des Jahrhunderts sassen Habsburger auf dem Kaiserthron. Habsburger kamen als kaiserliche Vögte ins Land und versuchten, die Waldstätte ganz ihrer Hausmacht einzuverleiben. Die Landsleute von Uri, Schwyz und Unterwalden sahen dieser Entwicklung indessen nicht tatenlos zu. Der eidgenössische Bund von 1291 war gegen Habsburg gerichtet.

Der habsburgische Landvogt Hermann Gessler wollte die Gesinnung der Landleute von Uri prüfen. Er liess zu diesem Zweck auf dem Hauptplatz in Altdorf einen habsburgischen Hut auf einer Stange anbringen und befahl, jedermann, der am Hut vorbeigehe, müsse als Zeichen der Ehrfurcht den Hut mit entblösstem Haupt grüssen.

Wilhelm Tell und sein Sohn Walter aus Bürglen gingen achtlos am Hut vorbei. Tell wurde festgenommen und vor den Landvogt gebracht. Auf die Frage Gesslers, warum er den Grussbefehl missachtet habe, antwortete Tell ausweichend. Gessler war über diese Antwort erbost und befahl Tell, der als guter Armbrustschütze bekannt war, dem eigenen Sohn Walter einen Apfel vom Kopfe zu schiessen.

Tell erschrak, bot sein eigenes Leben an, um nicht jenes seines Sohnes zu gefährden. Umsonst flehte er Gessler an, diese unmenschliche Strafe zu mildern. Der Vogt entschied sogar, dass Vater und Sohn sterben müssten, falls Tell den Schuss verweigere oder nicht beim ersten Versuch den Apfel treffe. Tell hatte in der Tat keine Wahl. Er zielte - und der Pfeil traf den Apfel mittendurch. Das herbeigeströmte Volk hielt mit seiner Sympathie nicht zurück und zeigte ungestüme Freude über Tells Meisterschuss.

Gessler war jedoch nicht entgangen, dass Tell zwei Pfeile in seinen Köcher gesteckt hatte und wollte wissen wozu. Tell antwortete, das sei so Brauch bei den Schützen. Gessler liess diese Ausrede nicht gelten und wollte den wahren Grund erfahren. Er sicherte Tell zu, dessen Leben zu schonen, wenn dieser ihm die Wahrheit sage. Nun erklärte Tell aufgebracht, dass er ihn, Gessler, sicher mit dem zweiten Pfeil getroffen hätte, falls der Schuss auf den Apfel missglückt wäre.

Auf diese kühne Antwort hin liess der Vogt Tell neuerlich ergreifen, um ihn für den Rest seines Lebens auf der Burg bei Küssnacht einzukerkern. Gessler und sein Gefolge begaben sich mit dem gefesselten Tell in Flüelen aufs Schiff. Kaum unterwegs, setzte ein gewaltiger Föhnsturm ein, der das Boot zu kentern drohte. 

tell
Bild: www.joss.ch

Die Schiffsleute erkannten die lebensbedrohende Lage. Sie vermochten Gessler zu überzeugen, dass nur Tell - der als erfahrener Schiffsmann ebenso berühmt war wie als Armbrustschütze - sie aus der Seenot retten könne. Tell wurde losgebunden, übernahm das Steuer des Bootes und hatte nur ein Ziel im Auge, die ihm wohlbekannte Felsplatte am Axen zu erreichen. Als er nahe genug war, ergriff er seine Armbrust, sprang auf den Felsblock und stiess das Boot mit aller Kraft ins windgepeitschte Wasser zurück. Tell eilte sodann auf kürzestem Wege über Berg und Tal zur „Hohlen Gasse“ bei Küssnacht, wo er auf den Landvogt wartete. Gessler, der dem stürmischen See doch noch entkommen war, kam mit seinem Gefolge herangeritten. Mit dem zweiten Pfeil, den er bereits in Altdorf in seinen Köcher gesteckt hatte, erschoss Tell den tyrannischen Landvogt. Tells Taten wurden schnell im ganzen Land bekannt und stärkten die Bewegung für Freiheit und Unabhängigkeit in der Urschweiz.

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