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Ostern in der Schweiz PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 29. März 2007

Ostern in der Schweiz 

ostern3Ursprung
Zu Ostern feiern die Christen die Auferstehung Jesu Christi vom Tod. Diese geschah nach urchristlicher Glaubensüberzeugung (vgl. im Neuen Testament) „am dritten Tag“ nach seinem Tod, wobei der Todestag als erster Tag zählte: also an dem Karfreitag folgenden Ostersonntag.

Ostern ist aus theologischer Sicht das wichtigste christliche Fest. Es soll die Freude über den endgültigen Sieg des Sohnes Gottes über Tod und ewige Verdammnis ausdrücken. Nach dem Verständnis einer Minderheit unter den Protestanten ist jedoch der Karfreitag der höchste christliche Feiertag, da schon der Tod Jesu Christi, nicht erst seine Auferstehung, die Menschheit von der Erbsünde erlöst habe. Allerdings muss festgehalten werden, dass ohne die Auferstehung Jesu Christi ein Leben nach dem Tod nicht existieren würde, da die Bibel sagt, dass Christus durch die Auferstehung die Macht des Todes besiegt hat. Viele Christen sehen genau darin die eigentliche Bedeutung von Ostern.

Ob die Bezeichnung des Festes, die zu Ostern praktizierten Bräuche und die verwendeten Symbole vorchristliche Ursprünge haben, ist umstritten. Es dürfte allerdings auch vielen Verteidigern rein christlicher Ursprünge nicht immer klar sein, dass heute zentrale Symbole wie der Osterhase sich nur ein paar Jahrhunderte in die Vergangenheit zurückverfolgen lassen und in Deutschland erst im 20. Jahrhundert überhaupt flächendeckend üblich geworden sind.Ostern wird in der Schweiz - wie auch anderswo - vor allem mit Eiern und Schoggi-Hasen in Verbindung gebracht.

ostern1Der eigentliche Ursprung dieses Festes rückt immer mehr in den Hintergrund: wichtig ist für die meisten Menschen in erster Linie, dass die arbeitsfreien Karfreitag und Ostermontag das Wochenende verlängern und kurze Ferien ermöglichen.Schon Wochen vor Ostern zieren Schoggi-Hasen, Osterfladen und bunte Eier diverse Schaufenster und Supermarkt-Regale und verlocken sowohl Kinder als auch Erwachsene zum Genuss dieser Köstlichkeiten.
Der Ostersonntag beginnt vielerorts mit dem Suchen von Ostereiern, die in der Nacht auf wundersame Weise von Osterhasen versteckt worden sind.

Neben dem Brauch des Eiersuchens, der im ganzen Land bekannt ist, gibt es auch Traditionen, die nur in einzelnen Regionen bekannt sind:

- In Mendrisio, im italienischsprachigen Kanton Tessin, finden jedes Jahr in der Karwoche Osterprozessionen statt. Bei den Umzügen am Gründonnerstag und am Karfreitag wird die biblische Passionsgeschichte dargestellt.

- Im westschweizer Städtchen Romont tragen schwarz gekleidete und verhüllte Klageweiber ('Les Pleureuses') am Karfreitag auf scharlachroten Kissen die Marterwerkzeuge Christi und das Tuch, mit dem die heilige Veronika den Schweiss von Christi Stirn abgewischt hatte, während dieser das Kreuz trug, durch die Strassen. Begleitet werden diese Klageweiber von Gesängen und Gebeten.

ostern4- In Nyon, in der Nähe von Genf, werden in der Osterzeit - einem alten deutschen Brauch folgend - die Brunnen mit Blumen, Zweigen, Bändern und farbigen Eiern dekoriert.
- Im Kanton Wallis gehört in einzelnen Dörfern die Verteilung von Brot, Käse und Wein zu einer uralten Ostertradition.

- In Luzern werden jedes Jahr Osterfestspiele mit einer Reihe von Osterkonzerten durchgeführt.

- Etwas Geschick erfordert die alte Zürcher Tradition des 'Zwänzgerle', ein Brauch, der dazu dient, das Taschengeld der Kinder etwas aufzubessern (aus technischen Gründen konnte der Brauch nicht der Teuerung angepasst werden). Die Spielregeln sind einfach: die Kinder strecken ihre Ostereier den Erwachsenen hin und diese müssen versuchen, ein Zwanzigrappenstück so auf das Ei zu werfen, dass dieses stecken bleibt. Prallt die Münze ab, gehören Ei und Geldstück dem Kind, bleibt das 'Zwänzgerli' stecken, bekommt der Werfer oder die Werferin Ei und Geld.

ostern2- Wer am Ostersonntag nachmittags durch das Berner Dorf Rumendingen spaziert, mag sich fragen, warum die Menschen mit Holzstecken um sich werfen. Die Antwort ist einfach: sie 'knütteln'. Früher war diese Beschäftigung im ganzen Emmental verbreitet, heute wird sie nur noch in Rumendingen gepflegt. Entstanden war das Knütteln, weil an es an Ostern verboten war, zu hornussen, schwingen oder zu schiessen. Im Kampf gegen die Langeweile erfand man eben das Knütteln, das mit dem Boccia-Spiel verwandt ist: Der älteste Teilnehmer wirft einen Stock, alle anderen versuchen, ihre Stöcke möglichst nahe zu platzieren. Wer am weitesten entfernt ist, erhält einen so genannten 'Hick', wer am meisten 'Hicke' hat, muss anschliessend im Restaurant eine Runde ausgeben.

Und hier noch ein Link, falls Sie wissen wollen wann welcher Feiertag in der Schweiz stattfindet. http://www.feiertagskalender.ch/

Quelle/n: swissworld.org / wikipedia.ch

 
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